Meine kleine BIO-Hühnerfarm*

Auch Hühner machen glücklich

Meine BIO-Hühner-Biografie

2018 war es wieder mal soweit. Futtermittelskandale, Eierskandal, schreckliche Veröffentlichungen zur gewerblichen Hühnerhaltung. Da platzte mir der Kragen. Was konnte ich verändern?

EINE EIGENE PRIVATE BIO-HÜHNERHALTUNG AUFBAUEN!
Keinen Gewerbebetrieb! Keinen Handel!

Meine Nachbarn waren dafür gute Beispiele und Vorbilder. Marc hat seit über 20 Jahren Hühner, Gänse, Ziegen, Schafe, Esel und Hängebauchschweine. Erika hat schon immer Hühner, die zur Kaffeezeit an der Terassentür vorsprechen und auf ein Leckerli warten. Annkristin und Lara halten seit 2015 ebenfalls Hühner, und zwar Hannelore, Elfriede, Henriette, Rosie und Berta. Und gemeinsam achten wir auf den Habicht, damit er unsere Hühner nicht belästigt. 

Im Internet recherchierte ich ein wenig und fand die schwedischen Blumenhühner sowie die Araucaner und Marans. Mit 4 Junghennen kehrte ich nach einiger Zeit des Nachdenkens eines Tages vom Hühnerkauf zurück. Erworben von naturbunte Eier hatte ich zwei schwedische Blumenhühner und zwei Araucaner-Mischlinge.

Gute Fotos zu schwedischen Blumenhühner gibt es z. B. hier

Hühnerstall Barney

Alle 4 wurden schnell zutraulich und ein Araucaner-Mischling sehr anhänglich. Es kam oft auf den Arm und verblieb dort auch einige Zeit. Welche Freude war es, als nach mehreren Wochen des Wartens plötzlich die ersten Eier im Nest lagen. Und ein Araucaner-Mischling immer ein grünes Ei legte. Ich kaufte einen kleinen Stall in Kunststoff-Holzausführung.

Damit beendete ich die bisherige provisorische Unterbringung der Hühner, die den neuen Stall nach 2-3 Tagen problemlos akzeptierten und am Abend dort alleine einkehrten. Tagsüber waren alle 4 Hühner völlig frei auf dem gesamten Grundstück und im angrenzenden Wald unterwegs. Es gab keinen Zaun und auch die schmale Anliegerstraße überquerten sie problemlos, da meine wenigen Nachbarn Rücksicht auf die Tiere nahmen. So ging das erste Hühnerjahr dahin.

Mein Hühnerzaun

Im zweiten Hühnerjahr habe ich dann doch einen Hühnerzaun gekauft, da ein Zwischenfall mit einem Jagdterrierer geschah. Glücklicherweise ohne großen Schaden, aber mit einem sehr großen Schreck. Jetzt waren die 4 Hühner leicht irritiert. 2-3 Wochen lang flogen sie über den Zaun und wollten wieder das gesamte Revier nutzen. Abends kehrten sie zwar heim, aber flogen nicht in das umzäunte Areal hinein. Jeden Abend musste ich das Eingangstor öffnen und die Damen stolzierten hinein und nach einiger Zeit in den Stall, den ich dann verschlossen habe. Glücklicherweise wurde die Zahl der Überflüge dann immer weniger und irgendwann ließen sie es dann sein. Im umzäunten Bereich gbt es Bäume und Büsche, unter denen die Hühner Schutz und Schatten suchten und fanden.

Raubvogel und Hühnerjäger

Trotz dieser Schutzmöglichkeiten hatte der Habicht einmal ein Erfolgserlebnis und schlug ein schwedisches Blumenhuhn. Das war nach 3 Jahren der erste und bisher einzige Zwischenfall mit einem Habicht. Mit dem vorhandenen Marder sowie Fuchs und Dachs hatte ich bisher keine Probleme. Fuchs und Marder gingen immer zu Nachbars Hühnern. Die Waschbären sind vorhanden, haben uns jedoch bisher in Ruhe gelassen. Meine Ställe sind aber auch Nachts immer verschlossen.

Nach dem Zwischenfall mit dem Habicht wollte ich meinen Hühnerbestand wieder erweitern, doch mein Erstlieferant hatte zu dem Zeitpunkt keine zu verkaufenden Tiere. Dank dem Internet und einem Zufallsfund entdeckte ich Dr. Katrin Stricker. Zusätzlich auch hier.

Bunte Hühnervielfalt

Meine Hühner beziehe ich seitdem nur von Dr. med. vet. Katrin Stricker, die für ihre Tiere und die Tierhaltung von mir die Note 1 erhält. Frau Dr. Stricker ist auch immer hilfsbereit, wenn ich mal eine Frage habe.

Mittlerweile halte ich bis zu 25 Hühner und seit heute [09.01.2021] wieder einen Hahn. Es ist ein Vorwerkhahn, da ich mich zukünftig auf folgende Rassen festlegen möchte: Vorwerk, Bielefelder Kennhuhn und Maran. Der bisherige Altbestand bleibt bestehen und wird ein Daueraufenthaltsrecht bekommen, um weiterhin als glückliche Hühnerschar verwöhnt zu werden.

Hühner sind besonders reinliche und pflegeleichte Tiere: ihr Gefieder halten sie penibel sauber. Sie verbringen einen Großteil Ihrer Zeit mit dem Putzen Ihres Federkleides. Meine Hühner leben alle in BIO-Freilandhaltung auf nicht gedüngten Rasen-Wechselplätzen mit Büschen und Bäumen und erhalten nur BIO-Futter. Das Bio-Futter (Pellets) beziehe ich per Online-Bestellung, da ich örtlich/regional noch keinen preiswerten Anbieter gefunden habe.

Futter mit Wachstumsförderern, gentechnisch veränderte Futtermittel, künstliche Aminosäuren, Fischmehl oder synthetische Eidotterfarbstoffe wird an meine Hühner nicht verfüttert.

Pro Huhn gibt es derzeit täglich 100 -110 Gramm BIO-Pellets und Grit. Zusätzlich derzeit auch BIO-Luzerne als Beschäftigungsfutter.

Als Leckerli gibt es einmal pro Woche frischen Blattsalat, sowie BIO-Weizen und gebrochenen BIO-Mais. Dann werden die Pellets verringert, um eine Verfettung zu vermeiden. Außerdem gibt es wöchentlich lactosefreien Magerquark mit BIO-Brennessel und Petersilie vermischt mit einem Schuß BIO-Öl und zurückgelieferten zerkleinerten BIO-Eierschalen. Meine BIO-Hühner erhalten keine Küchenreste/-abfälle. Täglich gibt es frisches Wasser und alle 2-3 Tage wird Einstreu ausgewechselt. Als Einstreu verwende ich Buchenholzgranulat sowie Hanfeinstreu. Beides wird nach Gebrauch der Natur wieder zugeführt. Stroh wird nicht verwendet. BIO-Nudeln und BIO-Reis kaufe ich für meine Hühner in Großpackungen bei einem Großhändler, der Lebensmittel liebt.

Futtermittelhandel in 32130 Enger-Besenkamp

Wer seine Hühner nicht mit BIO-Produkten füttern möchte, wird gut beraten und mit guten Preisen beliefert von Patrick Winter im Fachhandel für Tierfutter in Besenkamp.

Nachts sind fast alle in einem größeren isolierten Stall. Mittlerweile habe ich zu den 2 vorhanden Barney-Ställen einen artgleichen Holzstall gekauft namens Emma. Mir gefällt die Holzausführung deutlich besser als die Kunststoff-Holzausführung bei Barney. Das Klima ist im Holzstall deutlich besser.

Hier bin ich Mitglied

Mitglied bin ich hier und hier und zur Fortbildung war ich hier bei Frau Dipl.-Ing. agr. Monika Kiehn.

Frische Eier aus eigener Hobby-Haltung schmecken besonders gut! Der Trend zurück zu unverfälschten Lebensmitteln, die von artgerecht gehaltenen Tieren kommen,  hat ein großes Interesse an der Hobby-Hühnerhaltung mit sich gebracht. Das Bio-Ei von glücklichen Hühnern selber zu erwirtschaften kann sehr viel Spaß machen, wenn man weiß, was die Tiere brauchen, wie sie zu halten und zu pflegen sind. Das von mir besuchte Seminar in Echem wendet sich an alle Hühner-Fans, die überlegen, sich eine Schar Hühner zuzulegen oder die bereits angefangen haben und gerne mehr wissen wollen, bzw. den Austausch suchen.

Fortbildungsmöglichkeit für Hobby-Hühnerhalter

Inhalte der Fortbildung waren:

  • Rassen
  • Verhalten
  • Stall
  • Auslauf
  • Fütterung
  • Gesundheit
    Beispiel: Die einzige vorgeschriebene Impfung für Hühner ist die Impfung gegen die Newcastle Disease, eine Erkrankung die auch atypische Geflügelpest genannt wird. Jedes Huhn in Deutschland muss regelmäßig dieser Impfung unterzogen werden. Auch Hühner in Hobbyhaltung und kleinbäuerlicher Haltung müssen regelmäßig geimpft werden. Die letzte Impfung hat am 10.01.2021 stattgefunden und im April 2021 wird wieder geimpft.
  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Kükenaufzucht
  • u.v.m. 
  • Hinweis: Am 04. und 05. März 2021 besuchte ich zwei Vertiefungsseminare:

    04.03.2021: Tagesseminar: Gesundheit und Tiersignale bei Hühnern
    05.03.2021: Tagesseminar: Einsatz von Naturheilkunde und Homöopathie in der Hühnerhaltung

Bei dem hervorragenden Futter und der praktizierten Tierhaltung einschließlich Altenteil kann ich keine überzähligen Eier zu den üblichen Niedrigpreisen abgeben.
Von weiteren Anfragen für BIO-Eier zu Discount-Preisen bitte ich daher Abstand zu nehmen. Warum? Die BIO-Eier meiner BIO-Hühner sind praktisch unbezahlbar.

Welche Hühnereier sind die besten?
Grundsätzlich sind die Bio-Eier vor den Freiland- und Bodenhaltungs-Eiern zu empfehlen. Eier aus Käfighaltung sollten Sie vermeiden, denn sie sorgen dafür, dass die Hennen unter widrigsten Bedingungen leben.

Leider gibt es für viele Verbraucher zwei große Probleme, die den Kauf hochwertiger Eier weiter erschweren.

Punkt 1: Die unterschiedlichen Preise der Hühnereier
Natürlich sind Bio-Eier teurer als Eier aus Käfig- oder Bodenhaltung. Das ist auch kein Wunder, denn die Bio-Bauern müssen, um das Huhn nach den entsprechenden Vorschriften zu halten, deutlich mehr Geld investieren. Nur dann kann es den Tieren gut gehen und der Bauer kann existieren.

Je geringer die Anforderungen allerdings werden, desto geringer wird auch der Eierpreis. Wer wenig Geld zum Leben hat, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die günstigen Eier zurückgreifen, weil er sich teure Bio-Eier oder Eier aus Freilandhaltung schlichtweg nicht leisten kann.

Punkt 2: Verarbeitete Eier können Käfigeier sein
Haben Sie schon einmal die Zutatenliste eines Fertigkuchens oder eines anderen Fertigproduktes durchgelesen? Häufig sind in diesen Produkten ebenfalls Eier verarbeitet. Das Problem: Es besteht für Eier in Fertigprodukten keine Kennzeichnungspflicht. Das heißt, dass wir oft Eier aus schlechten Haltungsbedingungen verzehren, ohne es zu wissen.

Schließlich sind genau diese Eier besonders günstig und daher für die Hersteller von Fertigprodukten die begehrteste Lösung.

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Eier ca. 28 Tage haltbar sind. 20 Tage lang können Sie diese an einem kühlen Ort außerhalb des Kühlschrankes lagern, denn die Eier weisen während dieser Zeit eine natürliche Schutzschicht auf. Danach sollten Sie sie bis zum Ablaufdatum im Kühlschrank lagern.

Nach dem 20. Tag sollten Sie die Eier nicht mehr roh verzehren, sondern nur noch zum Braten oder Backen verwenden.

Gemischte Tierhaltung | Quelle + Copyright Dr. med. vet. Katrin Stricker

Das liebe Federvieh in der Hühnerhaltung: Was ist rechtlich zu beachten?

Hahn und Henne zählen als Kleintiere. Deshalb ist die Hühnerhaltung grundsätzlich auch in Wohngebieten erlaubt – solange sie die Nachbarn nicht übermäßig belästigt und die Mietsache nicht beschädigt. Wer privat Hühner halten will, muss allerdings noch eine ganze Menge andere Regelungen beachten.

Wie viele Hühner darf man halten? Und wo?

Zunächst muss Ihnen klar sein: Hühner brauchen Platz! Die Idee, eins in der Wohnung oder auf dem Balkon zu halten, mag verlockend sein – wäre aber Tierquälerei. Selbst für eine kleine Gruppe mit nur wenigen Tieren brauchen Sie mindestens 70 Quadratmeter Garten, um die Hühner artgerecht zu halten.

Wenn Sie weniger als 20 Hühner halten, ist das juristisch in der Regel unproblematisch. Dennoch: Beschweren sich die Nachbarn und geht der Streit um die Hühnerhaltung vor Gericht, wird immer der Einzelfall entschieden. Auf dem Dorf müssen die Nachbarn dabei in der Regel viel mehr dulden als mitten in der Stadt. Im Kleingarten ist Tierhaltung meist untersagt. Oftmals stören sich Anwohner am frühen Krähen eines Hahns. Vom Gericht werden dann häufig Krähzeiten vorgeschrieben, die aber kaum einzuhalten sind. Überlegen Sie deshalb gut, ob Sie einen Hahn in die Gruppe setzen wollen.

Stolperfalle Baurecht: Hühnerstall

Wer Hühner halten will, braucht einen entsprechenden Stall. Mobile Varianten sind juristisch unproblematisch, werden aber den Bedürfnissen der Tiere nur selten gerecht, weil sie meist schlecht isoliert sind. Wenn Sie stattdessen ein Hühnerhaus bauen wollen, sollten Sie vorher das örtliche Baurecht zu Rate ziehen, denn je nach Größe, Wohngebiet und Abstand zum Nachbargrundstück gibt es hier Einiges zu beachten.

Hühnerhalter in der Pflicht: Anmeldung und Impfung

Hühner müssen nach § 14 Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) bei der Tierseuchenkasse angemeldet werden – und zwar ab dem ersten Tier. Bei Kleingruppen ist das sehr kostengünstig. Außerdem müssen Sie Ihre Hühner alle drei Monate gegen atypische Geflügelpest impfen lassen. Wird eine Stallpflicht für Geflügel verhängt, dürfen auch die Hühner aus privater Haltung nicht raus.

Hühnermist entsorgen – Tipps & Tricks gibt es z.B. hier

Was ist Hühnermist/Hühnerdung?
Unter Hühnermist als Dünger versteht man den kompostierten Hühnermist, dieser kann aus den Ausscheidungen der Hühner gewonnen. Dieser Dünger gilt sehr effektiv und hat bereits den Ruf besser als der Dung von Kühen oder Pferden zu sein. Die meisten Hobbygärtner nutzen Hühnerdüngemittel für ihre Pflanzen und ihr Gemüse. Der Grund für die hohe Effektivität liegt in der Anzahl der unverdauten Samenkörner, die der Dung enthält. Das Düngemittel kann im Vergleich zu den anderen Düngemitteln seine Nährstoffe viel schneller an den Nährboden abgeben.


Was muss bei Hühnermist als Dünger beachtet werden?
In der Kompostierung der Exkremente kann einiges schieflaufen, so muss auf die richtige Kompostierung geachtet werden. Falsch kompostiert bewirkt der Hühnerdung genau das Gegenteil, die Pflanzen gehen durch die enorme schärfe des Dungs kaputt.

Was ist im Düngemittel aus Hühnerkot enthalten?
Das Besondere an diesem Dünger ist, im Vergleich zu den anderen tierischen Düngemittel, enthält dieser eine Menge mehr Stickstoff. Durch die Zusammensetzung des Hühnerdungs steht den Pflanzen eine größere Menge Stickstoff früher zur Verfügung. Der Grund dafür liegt in der Stickstoffverbindung im Geflügelmist. Stickstoff ist in diesem Dünger mehr in Form von Hahnsäure gebunden, das hat zur Folge, dass der Stickstoff schneller in Nitrat und Ammonium gewandelt wird und den Pflanzen früher zur Verfügung steht.

Warum ist Hühnerdung so beliebt?
Ein sehr wichtiger Aspekt sind die hohen Werte von Kalium im Dünger, Kalium sorgt für ein besseres Immunsystem der Pflanze. Durch das Immunsystem haben Schädlinge und Keime weniger Chancen die Pflanze zu befallen und somit das Wachstum zu stören. Die hohen Werte von Makronähstoffen in den Hühnerexkrementen und die schnellere Freisetzung dieser. Der Hühnerdung muss im Vergleich zu anderen Düngemitteln nur gering verwendet werden, kleinere Mengen liefern die gleichen Ergebnisse wie größere Mengen anderer Dünger Sorten.

Wie funktioniert die Herstellung des Hühnerdungs?
Schaut man sich die Herstellung des Hühnerdungs mal etwas genauer an, so wird es immer verständlicher warum er in der früheren Zeit so selten als Düngemittel verwendet wurde. Die reine Hühnerkacke ist für die Pflanzen einfach zu scharf, würde man unkompostierten Hühnermist auf die Pflanzen geben, so würden diese verbrennen und kaputtgehen. Der Ablauf des kompostieren läuft folgendermaßen ab, den frischen Hühnermist einfach in den Kompostbehälter legen und immer wieder ordentlich bewässern. Einstreu untermischen und alle paar Wochen ordentlich drehen und wenden. Nach sechs bis zwölf Monaten ist der Dünger bereit zur Verwendung. Die Herstellung des Hühnerdungs lohnt sich am Ende enorm, die Ergebnisse werden die Erwartungen jedes Hobbygärtners übertreffen.

Welche Pflanzen mit Hühnerdung düngen und welche nicht?
Im eigenen Hobbygarten ist, ist das Düngen mit dem Superdünger leider nur begrenzt möglich. Nicht alle Pflanzen- oder Fruchtarten schlagen positiv auf diesen Dünger an, Pflanzen oder Früchte wie Blaubeeren, Heidenkraut, Azaleen und Rhododendren reagieren negativ auf diesen Dünger. Bei Pflanzen und Kräutern wie Zwiebeln, Knoblauch, Dill und Petersilie sollte der Dünger nur in der Vegetationsperiode angewendet werden. Umgedreht sieht es bei verschiedenen Büschen, Tomaten, Auberginen und Tomaten aus.

Diese Pflanzen lieben Hühnerkot als Dünger und gedeihen dadurch prächtig, der Geschmack und die Farbe werden dadurch weil intensiver und geschmackvoller. Bei diesen Pflanzen kann der Gärtner ohne ein schlechtes Gewissen auch zweimal im Jahr düngen. Trtotz einiger Einschränkungen kann der Dünger ein toller Helfer im heimischen Garten sein.

In welcher Form ist Hühnermist als Dünger erhältlich?
Hühnermist als Düngemittel kannst du in zwei verschieden Formen kaufen einmal die kompostierte Form und in Form von kleinen Pellets. Die Pellets sind nicht so geruchsintensiv wie der kompostierte Dung und daher viel angenehmer zu verwenden.

Hanfeinstreu mit Eukalypthus

Zum Thema Hygiene und Einstreu im Hühnerstall gibt es z.B. hier einige Infos.

Hanfeinstreu mit Eukalypthus kaufe ich hier

Wer sich hobbymäßig Hühner hält, muss die Tiere regelmäßig impfen lassen – sonst droht ein Bußgeld. Die gute Nachricht: Künftig können Halter die Impfung selbst übernehmen.

Lebensmittelskandale, Massentierhaltung, Stress im Alltag – immer mehr Menschen sehnen sich nach einem naturnahen Leben. Das Huhn wird mehr und mehr zum Sinnbild von einem entschleunigten und naturverbundeneren Lebensstil. Tausende Deutsche halten inzwischen selbst Hühner, manche mieten sich die Tiere sogar nur für eine gewisse Zeit.

Private Hühnerhaltung in Deutschland im Trend

Wer privat Hühner hält, muss die Tiere regelmäßig gegen die atypische Geflügelpest impfen. Bisher durfte nur der Tierarzt impfen – neu ist jetzt, dass Hobbyhalter das selbst übernehmen dürfen.

Das habe es vor allem für Halter von wenigen Tieren kompliziert gemacht, erläutert Tina Hölscher, Tierärztin von „Aktion Tier“. Denn: Entweder war ein Hausbesuch durch den Tierarzt fällig oder Halter mussten mit ihrer Hühnerschar in die Praxis kommen.

Impfstoff über das Trinkwasser geben

Von jetzt an darf der Geflügelbesitzer den Impfstoff über den Tierarzt beziehen und ihn seinen Tieren selbst beispielsweise über das Trinkwasser verabreichen. „Voraussetzung ist allerdings, dass der Tierarzt den Bestand kennt, regelmäßig besucht und darüber hinaus dem Tierhalter genau erklärt, wie der Impfstoff zu verwenden ist“, sagt Hölscher.  

Die Eier ihrer Tiere dürfen Hühnerhalter nach erfolgter Impfung wie gewohnt essen.

Übers Trinkwasser dürfen Halter den Hühnern aber nur den Lebendimpfstoff gegen die atypische Geflügelpest verabreichen. Den Totimpfstoff, der jedem Huhn einzeln injiziert werden muss, gibt es weiterhin nur beim Tierarzt. Der Vorteil des Totimpfstoffs ist, dass der Impfschutz länger anhält.

Keine Impfung gilt als Ordnungswidrigkeit

Die Impfung gegen die Krankheit, die auch Newcastle Disease genannt wird, ist deshalb wichtig, da Geflügelhalter bei einem Ausbruch der Seuche regresspflichtig werden können.

Sind sie der Impfpflicht nicht nachgekommen, und ihnen kann ein Mitverschulden am Ausbruch nachgewiesen werden, gilt dies als Ordnungswidrigkeit. Sie kann mit einem Bußgeld im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich geahndet werden.

Die Newcastle Disease ist für den Menschen ungefährlich. Bei den Tieren verursacht die Viruserkrankung unter anderem plötzliche Todesfälle, hohes Fieber, Mattigkeit und Atemnot. Die Krankheit verbreitet sich über die Luft und von Tier zu Tier weiter.

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